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Entstehung und Ziele

Gänse

Seit 1997 hat der Biohof „Schwalbennest“ in Seeburg durch Ludwig Pape eine Renaissance erfahren. Der vom Verfall bedrohte Resthof, wurde mit viel Arbeit zu einem artgerechten Schweinezuchtbetrieb umgebaut.

 

Nach der Flucht aus der ehemaligen DDR 1962, war Ludwig Pape 10 Jahre als Autoschlosser, anschließend 25 Jahre an verschiedenen Schulen als Lehrer tätig.

 

In zahlreichen umweltorientierten Projekten wirkte er mit, um später daraus die Motivation zu schöpfen, ein eigenes zu schaffen. So gründete er den Biohof Schwalbenest und kümmert sich nun hauptberuflich um seine ökologische Landwirtschaft.

Erzeugnisse des Hofes

Schweineaustrieb

Zum Hof gehören 2,8 ha Grünland, 50 Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner und Gänse sowie der Hütehund Jockel. Das Futter wird weitestgehend über andere Biohöfe der Region bezogen.

Die Selbstvermarktung der Wurst und von anderen Produkten auf dem Göttinger Wochenmarkt, zeugt von der Liebe die in den Erzeugnissen des Schwalbennestes stecken. Diese sind:

Eichsfelder Wurstspezialitäten

Äpfel

Eier

Kartoffeln und Gemüse

sowie Honigprodukte

Ein Ort, wo sich Schweine wohlfühlen

Schweineaustrieb

Der ehemalige Lehrer Ludwig Pape, wohnhaft in Seeburg, hat sich mit Haut und Haaren auf eine argerechte Tierhaltung spezialisiert. Seine Schweine tollen durch Heu, wühlen, graben und fühlen sich einfach sauwohl. Natürlich leben sie draußen auf einer von Pape liebevoll hergerichteten großen Weide. Lediglich überwintert wird im Stall.

Insgesamt leben etwa 50 Schweine auf dem Hof „Schwalbennest“, unter anderem die Schweinmutter Eske, die stets für reichlich Nachwuchs sorgt und Papes Lieblingsschwein ist.

 

Die kleinen Ferkel bleiben zehn bis 15 Wochen bei ihren Müttern, was genau der natürlichen Zeitspanne entspricht, welche die Tiere zur Entwöhnung brauchen. Im der konventionellen Schweinemast ist dies jedoch nur eine Seltenheit.

Kurzum die Schweine im „Schwalbennest“ können ab frühester Kindheit sich in natürlicher Weise entwickeln und arttypische Verhaltensweisen ausleben.

 

Antibiotika, Wachstumshormone oder so genannte Leistungsförderer, verwendet in der industriellen Tierhaltung, gibt es bei Pape nicht. Hingegen setzt er in medizinischer Hinsicht vielmehr auf die Heilkräfte der Natur und kuriert seine Tiere mit verschiedenen auf pflanzlicher Basis hergestellten Medikamenten oder Kräuterzubereitungen.

 

Ein besonderes Spektakel im „Schwalbennest“

 

Alljährlich lädt Pape zu einem einzigartigem Ereignis:

Im Frühjahr, wenn der Winter gerade zu Ende geht, versammeln sich Interessierte aus der ganzen Umgebung sowie aus Göttingen auf Papes Hof. Bis zu 500 Menschen sind dabei zu zählen.

Und dann erscheinen plötzlich, die von Pape freigelassenen borstigen Freunde. Nach der langen Winterzeit im Stall genießen die Tiere sichtlich die wieder gewonnene Freiheit. Sehr zu Freuden der zahlreich anwesenden Kinder, die sichtlich ihren Spaß mit den quirligen Schweinen haben.

Doch der erste Kontakt ist erst der Anfang der Veranstaltung. Denn nun versucht man, ähnlich dem alljährlichen Stiertreiben in Spanien, die Tiere auf die Weide zu treiben. Einziger Unterschied: Es ist keine Hetzjagd und keinem Tier wird etwas zu Leide getan. Mit so genannten Treibpappen versperrt man den Tieren die Sicht auf das, was sie nicht sehen sollen. Denn was Schweine nicht sehen, existiert für sie auch nicht. Nach diesem Prinzip versucht nun also ein großer Pulk aus Erwachsenen und Kindern die Tiere auf die Weide zu lotsen. Allen voran zieht eine Musikgruppe und hinterher laufen die Schweine und Menschen.

 

Nachdem dies geschafft ist, kann man sich mit Bioprodukten vom Hof oder von den anwesenden Nachbarbiobetrieben stärken. Einen Abschluss findet der Tag dann meist abends beim Volkstanz und dem gemütlichen Beisammensein.

 

Ludwig Pape

Biohof Schwalbennest

Eichsfelder Str.83

37136 Seeburg

05507/999548

 


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