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Kühe

Der Lindenhof

 

 

… wie alles begann

 

Henrike Lampe und Markus Bleich, die beiden Betriebsführer des Lindenhofes, stammen beide ursprünglich aus der Landwirtschaft. Nachdem sie ihr Studium in Witzenhausen beendet hatten, kauften sie 1992 gemeinsam den Lindenhof. Mit zwei Kühen und neun Hektar Land begann der Einstieg in die praktische Landwirtschaft recht klein. Da Markus Bleich schon von klein auf Interesse an Pferden hatte und neben dem Studium her auf dem Hutzelberghof Erfahrung mit Stutenmilch gesammelt hatte, entschlossen sie sich, einen Großteil der anfallenden Arbeit mit Pferden zu verrichten sowie in die Produktion von Stutenmilch einzusteigen. Sie schafften sich die ersten Thüringer Kaltblut-Pferde an. Henrike Lampe übernahm von ihren Eltern, die in der Lüneburger Heide Landwirtschaft betrieben, einige Färsen und der Hof wuchs, allen wirtschaftlichen Problemen zum Trotz. Dabei behielten die beiden ihr anfängliches Konzept, eine relativ kleine Kuhherde zu behalten und die Milch selbst zu verarbeiten, immer im Auge. 

 

Pflügen m d Pferd

… und so sieht’s heute aus

 

Heute leben wir mit drei Kindern auf dem inzwischen 65 ha (30 ha Ackerfläche und 35 ha Grünland) großen Betrieb, der nach demeter-Richtlinien bewirtschaftet wird. In der Käserei, in der sechs Tage die Woche gearbeitet wird, sind 1,2 AK beschäftigt. Im Bereich von Ackerbau und Viehhaltung bekommen wir Unterstützung durch einen Lehrling und im Sommer eine russische Praktikantin.

 

Der Ackerbau

Die 30 ha Ackerfläche werden überwiegend mit Futtergetreide bestellt. Die Fruchtfolge sieht folgendermaßen aus: Klee, Klee, Hafer, Weizen, (Zwischenfrucht: Wickroggen), Körnererbsen, (Zwischenfrucht: Weidelgras & Perserklee), Mais, Triticale.

 

 

Die Milchkuhhaltung

Auf unserem Hof leben 30 Milchkühe mit Nachzucht (etwa 15 Rinder) der Rasse Holstein-Frisian, einer sehr leistungsstarken Milchkuhrasse. Die Tiere leben den Sommer über auf der Weide und kommen nur zum Melken in den Stall. Den Winter verbringen sie im geräumigen Tretmiststall und werden mit hofeigenem Futter (Mais- & Grassilage sowie Heu und Kraftfutter) gefüttert.

 

Die Milchverarbeitung

Um den Keimeintrag in die Milch gering zu halten, ist der Doppel-Zweier-Melkstand durch einen überdachten Auslauf vom Stall getrennt.

Die Milch wird in der hofeigenen Milchküche zu pasteurisierter Vollmilch, zu Quark und zu verschiedenen Käsesorten weiterverarbeitet. Zur Herstellung des Käses wird Kälberlab, Salinen-Salz aus Göttingen und frische Kräuter und Gewürze ökologischer Produktion verwendet. Als Mitglied im „Verband für handwerkliche Milchverarbeitung“ bekommen wir auch neue Anregungen und Kontakt zu anderen kleinbäuerlichen Milch verarbeitenden Betrieben.

  

Sonstiges

Die Produktion von Stutenmilch ist eine Besonderheit von unserem Hof. Hierfür und für Arbeiten wie Transporte, Mähen, Wenden und Schwaden sowie für die Zucht halten  wir neun Milchstuten der Rasse Thüringer Kaltblut mit Nachzucht, sodass im Durchschnitt etwa 20-25 Pferde auf dem Lindenhof leben. Die Stutenmilch wird ausschließlich pasteurisiert in 0,2l Flaschen verkauft und ist vor allem für Allergiker und sehr empfindliche Menschen sowie als Säuglingsnahrung geeignet. Auf Vorbestellung ist sie auch über den Schachtelhalm erhältlich.

Außerdem gibt es noch einige Schweine zur Verwertung der Molke.

Des Weiteren sind wir seit einigen Jahren im Besitz einer eigenen Saftpresse. Hierin wird das anfallende Streuobst, das von den vielen Flächen stammt, die im Rahmen eines Landschaftspflege-Programms beweidet werden, zu Apfel- und Birnensaft verarbeitet.

 

… das Warum, Wieso und wie’s weitergeht

 

Dass wir nach demeter-Prinzipien wirtschaften wollen, war uns von Anfang an klar, da wir diese Wirtschaftsweise für die am weitesten entwickelte Anbauform hielten und  immer noch halten.

Als Baumaßnahmen sind in absehbarer Zukunft je ein Auslauf für Schweine und Kälber geplant. Von der vielfältigen und „bodennahen“ Bewirtschaftung des Lindenhofes wollen wir nicht abweichen, auch wenn die finanzielle Lage manchmal etwas kritisch ist. Interessierte Kunden, die den Lindenhof besichtigen möchten sind (nach Absprache) herzlich willkommen.

 

 

 

… das passiert mit den Produkten

 

Neben dem Schachtelhalm beliefern wir zwei Großhändler „Elkershausen“ und „Naturkost Erfurt“, den „Grünen Boten“, zweimal die Woche die Burg Ludwigstein und noch einige andere Bioläden in der Region. Eine Direktvermarktung existiert noch nicht.

Zum Schachtelhalm besteht der Kontakt seit 1992 und er wurde als erster Kunde beliefert. Seit Elkershausen Regionalmilch im Angebot hat ging der Umsatz für den Lindenhof zurück und er liefert nun nur noch zweimal die Woche.

 

… das ist hier im Laden erhältlich

 

Vom Lindenhof sind im Schachtelhalm ausschließlich Kuhmilchprodukte erhältlich. Auf Vorbestellung ist es aber möglich auch Stutenmilch zu bekommen.

 

Vorzugsmilch 1l

Pasteurisierte Vollmilch 1l

Quark 500g

Joghurt 500g (zugekauft von der Kuhmuhne in Schönhagen)

Frischkäse:

            Natur

            Mit Thymian

            Mit Knoblauch

            Mit frischen Kräutern

Weichkäse:

            Henrike´s (Camembert)

            Teufelskanzler

Schnittkäse:

            Natur

            Mit Basilikum

 

Außerdem gibt es Apfel- und Birnensaft von Streuobstwiesen rund um Lindewerra

 

… und hier erreichen sie uns

 

Lindenhof

Am Rasen 6

37318 Lindewerra

Tel.: 036087/98338

Mail: lindenhof.werra@acor.de           

 


Thüringer Kaltblutpferde vor der Kutsche Lindewerra Landschaft Haus und Hof: Bäuerin mit Kind   
      
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